đȘ Der Weg ist das Ziel.
Geboren im Zeitalter der echten 80er Kinder, aufgewachsen mit Hasen, Hunden, Katzen, KĂŒhen, Schweinen und HĂŒhnern.
Meine ersten Welten erschuf ich aus SteinbaukĂ€sten, Holzblöcken mit Löchern, die man verbinden konnte und bunten Noppensteinen, die durch Lichter, Motoren und SchlĂ€uchen mit Luft zum Leben erwachten. Die Musik kam von MagnetbĂ€ndern und glĂ€nzenden Silberscheiben, abgespielt auf tragbaren GerĂ€ten, deren Kopfhörer noch Schaumstoffpolster hatten. Wenn das GerĂ€t das Band wieder einmal âfraĂâ, rettete ich meine Lieblingsmusik geduldig mit einem Sechskant-Bleistift.
Ich erinnere mich an klobige graue Spielekonsolen am Röhrenfernseher sowie dessen vertrautes Pfeifen und das Kribbeln wenn man mit der Hand ĂŒber den Bildschirm streifte. Die epischen Abenteuer mit dem grĂŒn gekleideten Helden in lĂ€ngst vergangenen Tagen und der Weltraum-Kriegerin in einer fernen Zukunft fĂŒllten viele NĂ€chte. Probleme löste ich damals wie mein Vorbild mit einer BĂŒroklammer und Kaugummi.
SpĂ€ter folgten prall gefĂŒllte Software-Kataloge auf CD-ROM, die noch per Post kamen. Ich verbrachte Tage damit, an meinen Heimcomputern mit Kultstatus herumzubasteln â von der kompakten Tastatur-Einheit bis hin zum massiven Desktop-GehĂ€use. Ich trĂ€umte von professionellen Workstations in ihrer markanten Bauweise sowie deren speziellen Farben und sah zum ersten mal die beeindruckende Hardware eines örtlichen Internetanbieters und echte GroĂrechner aus nĂ€chster NĂ€he.
Nach diesen Erlebnissen tauchte ich tiefer in die Welt der freien Betriebssysteme ein. Besonders in Erinnerung geblieben ist mir das Staunen ĂŒber die grafischen Spielereien der frĂŒhen Desktop-Effekte : Fenster, die beim SchlieĂen in virtuellen Flammen aufgingen oder sich wie Pergament einrollen lieĂen.
SpÀter folgte die Zeit der winzigen Einplatinencomputer als Desktop.
In der heutigen Zeit ist nicht nur die von mir verwendete Software frei, sondern es sind auch meine schon immer schlummernden Interessen entfesselt. Ich erkunde die faszinierende Welt der Natur(wissenschaften).
Mein Blick reicht dabei vom beeindruckenden Nachthimmel (der Astronomie) ĂŒber die bunte Welt der Felsen und Steine (in der Geologie) bis hin zum kleinsten Baustein des Lebens (in der Biologie).
â Christoph R. Winter (CRW), JĂ€nner 2026.